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Unterst√ľtzungskasse pauschal dotiert

 

Pauschaldotierte Unterstützungskasse ( PUK )

 
Diese Frage bekommen wir im Rahmen unsere Beratung immer wieder gestellt. Um was es geht? Es geht um das Thema der pauschal dotierten Unterstützungskasse. Genau dieses Thema möchten wir hier kurz mit den wesentlichen Vorteilen für das Unternehmen vorstellen.
 
Die Pauschaldotierte Unterstützungskasse ist die mit Abstand älteste Form der betrieblichen Altersversorgung und älter als die meisten Versicherungsgesellschaften, die es heute gibt.
 
Im Jahre 1891 haben Industrieunternehmen wie Gutehoffnungshütte, Krupp, Siemens und die Farbwerke Hoechst und Hoechst ihre soziale Verantwortung für ihre Arbeiter wahrgenommen und eine betriebliche Altersvorsorge eingerichtet.
 
Logischerweise wurden diese Unterstützungskassen ohne die noch nicht existenten Versicherungen eingerichtet.
 
Wie genau funktioniert nun die pauschal dotierte Unterstützungskasse?
 
Das Unternehmen legt zunächst fest, ob und in welchem Umfang eine Unterstützungskasse eingerichtet wird. Für dieses erste Gespräch raten wir zur Sondierung aller Möglichkeiten unbedingt zu einer qualifizierten Beratung durch und mit einem unserer Spezialisten gemeinsam mit dem steuerlichen Berater.
 
Entschließt man sich dann nach dieser Beratung zur Einrichtung einer pauschal dotierten Unterstützungskasse, im weiteren Verlauf PUK genannt, wird das Unternehmen Mitglied in einer Gruppenunterstützungskasse als sog. Trägerunternehmen oder gründet eine eigene.
 
Nun wird festgelegt, welche Mitarbeiter welche Rentenzusagen bekommen sollen. Aus dieser Zusage wird ein Barwert ermittelt. Dieser Barwert ist nun die Richtgröße dafür, wie viel Geld das Unternehmen in der Sparphase, der sog. Anwartschaft, für diese Zusage aufwenden darf.
 
Das Unternehmen kann dann aus dem Barwert max. 20%, verteilt auf 8 Jahre, an die Unterstützungskasse zuwenden. Hier spricht man von Dotierungen. Ein wesentlicher Vorteil für das Unternehmen ist die Tatsache, dass die Dotierungen auf solche Jahre gelegt werden können, in denen es Gewinne erwirtschaftet hat und deshalb auch Steuern abzuführen sind. Durch diese Wahlmöglichkeit der Dotierungen ist in jedem Fall sichergestellt, dass die Dotierungen als Betriebsausgaben nur dann getätigt werden, wenn ein maximaler steuerlicher Vorteil für die Firma gewährleistet ist.

 
Wenn nun die Dotierungen bei der Unterstützungskasse einbezahlt wurden, kommt eine weitere Besonderheit der Unterstützungskasse zum Tragen:
Allein der Unternehmer bestimmt zusammen mit der Unterstützungskasse, wie das Geld angelegt werden soll. Hier gibt es 4 generelle Möglichkeiten:
 
1. Die Unterstützungskasse legt in Absprache mit dem Unternehmer das Geld an
oder
 
Die Unterstützungskasse legt das Geld wieder direkt im Unternehmen an in Form von
 
2. Darlehen
3. Mezzanine/Eigenkapitel
4. Genussrechtsscheinen
In der Regel wählen die Unternehmer die Anlagevarianten 2-4. Dies bedeutet für die Firma, dass alle Dotierungen sofort wieder ins Unternehmen zurück fliessen. Da die Dotierung steuerlich voll wirksam, der Kapitalfluss jedoch steuerlich neutral ist, ergibt sich ein hoch interessanter Effekt:
 
Durch den steuerlichen Vorteil hat das Unternehmen einen echten Liquiditätsvorteil:
 
Nachfolgende Grafik verdeutlicht den Ablauf:



Dieser Kreislauf kann mit allen Geldflüssen, also allen Dotierungen (hier: 8x) und Zinsen, beliebig oft wiederholt werden. Dadurch ergeben sich auch, wie beschriebenen, beliebig oft Liquiditätsvorteile.
 
Und genau dieser Effekt führt über die Jahre zu enormen Anlagevolumina im Unternehmen. Die bei jedem Unternehmen in unterschiedlicher Ausprägung vorhandene Mitarbeiterfluktuation ergibt zusätzliche positive Liquiditätseffekte.
 
In der Regel reichen die so erwirtschafteten Summen aus, die zugesagten Renten auszufinanzieren.
 
Zusätzlich haben die Unternehmen bei Rentenbeginn der jeweiligen Arbeitnehmer die Möglichkeit, die restlichen 80% der noch nicht verbrauchten Dotierungen nachzuholen.
Auch hier wieder mit den beschriebenen Gestaltungsmöglichkeiten und den erwähnten Vorteilen.
 
Leider wurde diese Form der Unternehmerfreundlichen betrieblichen Altersvorsorge in den letzten 60 Jahren durch die fast übermächtige Dominanz der Versicherungsgesellschaften fast vollständig vom Markt verdrängt, ohne jedoch ihre Bedeutung in vielen Grossunternehmen zu verlieren!
 
Hier haben Sie nun exklusiv die Möglichkeit, die Vorteile und Chancen, die die PUK bietet, kennen zu lernen und für sich und Ihr Unternehmen zu nutzen. Unsere Experten stehen Ihnen gerne zur Verfügung.
 
Fazit:
  • Älteste Form der BAV
  • Seit mehr als 100 Jahren im Steuerrecht verankert.
  • Optimale Gestaltungsmöglichkeiten für jedes Unternehmen
  • Soziales Engagement für Arbeitnehmer und dadurch
  • Mitarbeitermotivation und -bindung. Positivste Außenwirkung Ihres Unternehmens
  • Liquiditätsgewinn und Aufbau von hohen Finanzreserven
  • Sanierung und Optimierung bestehender betrieblicher Altersvorsorgesysteme möglich, besonders von Not leidenden Pensionszusagen.
  • Bilanzneutral
  • Verbesserung Basel-II-Rating
  • Unabhängigkeit von Banken durch Eigenkapitalaufbau im Unternehmen
  • Bilanzsteuerungsinstrument und dadurch Eigenkapitalaufbau im Unternehmen
  • Bilanzsteuerungsinstrument und dadurch Steueroptimierung
  • Konservativ, flexibel, individuell und innovativ gleichzeitig!

     



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